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Times-Gilde lehnt Kalshi-Deal wegen journalistischer Integrität ab

Hacker News •
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Mit einstimmiger Zustimmung hat der Einheitssrat der Times-Gilde und das Vertragsaktionsteam von The Athletic eine Erklärung gebilligt, die dem potenziellen Deal des Unternehmens widerspricht, bei dem The Athletic mit Kalshi zusammenarbeiten soll. Als gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter der New York Times äußern sie tiefe Besorgnis über diese Partnerschaft, indem sie auf die Berichterstattung von New Yorker Beamten verweisen, die Kalshis Vorhersagemärkte als „illegalen Betrieb“ beschreiben. Sie argumentieren, dass jede solche Partnerschaft die journalistische Unabhängigkeit im gesamten Unternehmen gefährden würde, obwohl die Führung behauptet, dass The Athletic und die New York Times separate Geschäftseinheiten seien.

Die Mitarbeiter betonen, dass Journalismus und Arbeit eng miteinander verknüpft sind, wie die Leser erkennen können. Vorhersagemärkte wie Kalshi, die es Nutzern ermöglichen, auf reale Ereignisse zu wetten, geben sich als zuverlässige Datenquellen aus, funktionieren jedoch ohne die Verantwortlichkeit faktenbasierter Berichterstattung. Eine Untersuchung durch den Generalstaatsanwalt von New York ergab, dass die Plattform von Kalshi ein „illegaler, nicht lizenzierter Glücksspielbetrieb“ ist, der Nutzern schwerwiegende persönliche und finanzielle Risiken aussetzt.

Die Gilde warnt davor, dass eine Partnerschaft über reine Werbung hinaus — insbesondere eine, die Kalshi in den Journalismus von The Athletic integriert — dazu führen könnte, dass Leser die Unabhängigkeit bei der Berichterstattung über Vorhersagemärkte infrage stellen. Ein solcher Deal würde außerdem Kalshis Daten als glaubwürdigen zukünftigen Indikator validieren, obwohl die Fakten das Gegenteil beweisen. Unter Berufung auf die Aussage des Herausgebers der New York Times, A.

G. Sulzberger, dass journalistische Unabhängigkeit der „Kernwert“ ist, der erklärt, warum die Times das öffentliche Vertrauen verdient, fordern die Mitarbeiter das Unternehmen auf, diesem Versprechen nachzukommen und den Deal abzulehnen.