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Schweiz ersetzt Microsoft auf 3.000 Computern durch Open-Source-Alternativen

Hacker News •
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Die schweizerische Bundesregierung hat ein Pilotprogramm gestartet, um Microsoft 365 durch Open-Source-Alternativen auf 3.000 Arbeitsplätzen zu ersetzen, etwa 7 % der Bundesbelegschaft. Das Bundeskanzlei investiert CHF 9 Millionen in die Einführung einer Open-Source-Arbeitsplatzumgebung, mit dem Ziel, die Umsetzung bis Ende 2027 abzuschließen. Dies folgt auf einen erfolgreichen Proof-of-Concept (PoC BOSS), an dem 172 Bundesangestellte teilnahmen, die das Open Desk-Paket testeten, eine deutsche Open-Source-Kollaborationsplattform. Grundlegende Büroaufgaben erhielten positive Bewertungen, obwohl umfangreiche Videokonferenzen einige Einschränkungen zeigten. Das neue System läuft während der Pilotphase parallel zu Microsoft 365.

Laut Professor Matthias Stürmer von der Fachhochschule Bern (BFH) treiben drei Risiken diese Migration an: ausländischer Zugriff gemäß US-Cloud-Gesetzgebung, Abhängigkeit von der Dienstkontinuität bei einem einzelnen ausländischen Anbieter und steigende Lizenzkosten für proprietäre Software ohne schweizerischen Verhandlungshebel.

Das Militärische Cyberkommando der Schweiz bewegt sich schneller und plant, Microsoft 365 vollständig durch Open Desk bis Oktober 2026 zu ersetzen. Das EMBAG-Gesetz (2024) verlangt von Bundesbehörden, staatlich entwickelte Software standardmäßig als Open Source zu veröffentlichen. Im Dezember 2025 erklärte der Bundesrat die digitale Souveränität zum primären Fokusthema und definierte sie als die Fähigkeit, wesentliche Aufgaben ohne Abhängigkeit von externen Lieferanten oder Ländern zu erfüllen. Gleichzeitig investiert Microsoft mehr als CHF 325 Millionen in den Ausbau seiner KI- und Cloud-Infrastruktur in der Schweiz.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Microsoft, open Desk | Personen: Matthias Stürmer, Abhishek Prakash | Orte: Schweiz, Fachhochschule Bern, Frankreich, Deutschland

Häufig gestellte Fragen: Warum migriert die Schweiz Bundesarbeitsplätze von Microsoft 365 zu Open-Source-Alternativen?

Die Schweiz migriert, um drei zentrale Risiken zu reduzieren: ausländischen Zugriff auf Regierungsdaten gemäß US-Cloud-Gesetzgebung, operative Abhängigkeit von einem einzelnen ausländischen Anbieter und steigende proprietäre Lizenzkosten ohne schweizerischen Verhandlungshebel. Das EMBAG-Gesetz (2024) und das digitale Souveränitätsmandat des Bundesrats von 2025 machen diesen Übergang rechtlich verbindlich.

Häufig gestellte Frage: Warum migriert die Schweiz Bundesarbeitsplätze von Microsoft 365 zu Open-Source-Alternativen?

Antwort: Die Schweiz migriert, um drei zentrale Risiken zu reduzieren: ausländischen Zugriff auf Regierungsdaten gemäß US-Cloud-Gesetzgebung, operative Abhängigkeit von einem einzelnen ausländischen Anbieter und steigende proprietäre Lizenzkosten ohne schweizerischen Verhandlungshebel. Das EMBAG-Gesetz (2024) und das digitale Souveränitätsmandat des Bundesrats von 2025 machen diesen Übergang rechtlich verbindlich。