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Führerschein-Leck: Katastrophe für Sicherheit

Hacker News •
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Letzte Woche enthüllte Krebs on Security einen Darknet-Dienst namens Nexus, der Zugang zu Identitätsdokumenten verkauft, darunter 3 Millionen Reisedokumente und 153 Millionen Führerscheine von US-amerikanischen und kanadischen Bürgern. Nexus behauptete, ein großes Identitätsverifizierungsunternehmen gehackt und über ein Jahr lang Daten exfiltriert zu haben. An einem Tag stiegen die Führerscheine um fast 400.000. Krebs verifizierte, dass die Führerscheine echt waren, darunter die von Pete Hegseth und einem FBI-Assistenzdirektor. Er verknüpfte das Leck mit IDScan, das untersucht. Das FBI prüft es ebenfalls.

Solche Daten können Identitätsdiebstahl und Phishing erleichtern, haben aber auch Auswirkungen auf die nationale Sicherheit. Geheimdienste schätzen Führerscheine, weil sie mit anderen Datenbanken mit Wohnadressen und Fotos verknüpft sind. Mitte der 2010er Jahre stahlen chinesische APT-Gruppen Daten von Anthem, Equifax, Marriott, United Airlines und dem Office of Personnel Management, die zur Bekämpfung der US-Aufklärung verwendet wurden.

Bellingcat hat gezeigt, wie ähnliche Daten verdeckte Aktivitäten aufdecken können, wie die Identifizierung eines tief verdeckten GRU-Agenten in Neapel und von Verdächtigen im Skripal-Attentat. Durchgesickerte Datenbanken sind für Ermittlungen unglaublich nützlich.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Nexus, IDScan, Krebs on Security, FBI, Anthem, Equifax, Marriott, United Airlines, Office of Personnel Management, Bellingcat, GRU, Foreign Policy | Personen: Pete Hegseth, Sergei Skripal, Zach Dorfman | Orte: USA, Kanada, Neapel, Italien, China, Russland