Hacker haben 281 GB an AfD-E-Mails veröffentlicht, darunter 421.179 interne Parteimails, und bieten damit einen breiten Einblick in den Inhalt der internen Korrespondenz der Partei. Das Archiv wurde am Montag online gestellt und mit KI-Tools zusammengefasst, die weitverbreiteten Antisemitismus, Rassismus, Gewaltfantasien und mutmaßliches Finanzfehlverhalten zeigen.
Nach Berichten enthalten die E-Mails rassistische Beleidigungen und antisemitische Theorien über eine jüdische Weltherrschaft, die unter Parteianhängern geteilt wurden. Andere Nachrichten enthalten Witze darüber, Flüchtlinge zu Handtaschen und Stiefeln zu verarbeiten, sowie Diskussionen darüber, ob Flüchtlinge an der Grenze erschossen werden sollten. Eine Weihnachtskarte soll mit einem Hakenkreuz und den Worten „Heil Hitler“ verschickt worden sein, und ein E-Mail-Verlauf endete mit „Heil und Sieg“.
Der Leak folgt auf Wochen der Debatte in den deutschen Medien über Antisemitismusvorwürfe innerhalb der Partei nach der Berliner Wahl. Befürworter des Leaks argumentieren, dass die E-Mails zeigen, wie diese Vorwürfe in der Praxis tatsächlich aussehen, anstatt Übertreibungen oder politische Angriffe zu sein.
Der Umfang des Archivs von 281 GB bedeutet, dass Journalisten und Forscher viel Zeit brauchen werden, um den gesamten Nachrichtenbestand zu überprüfen und zu analysieren. Das in den Zusammenfassungen beschriebene mutmaßliche Finanzfehlverhalten wird in diesem Auszug nicht näher ausgeführt und würde weitere Berichterstattung zur Bestätigung erfordern.
Quelle: Hacker News · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing