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EU-Kindergesetz: Altersverifikation für Online-Dienste Pflicht

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Nach Altersverifikationsgesetzen in den USA, UK und Australien wird die EU Online-Altersverifikation für Dienste einschließlich Spiele, KI und soziale Medien verlangen, laut Euractiv. Der Entwurf des EU-Kindergesetzes zielt auf psychische Gesundheitsrisiken für Kinder ab, zitiert Daten, wonach Social-Media-Nutzer unter 10 Jahren 7,5 Stunden Bildschirmzeit am Wochenende berichten versus 5,7 Stunden für jene, die nach 14 beginnen. Es warnt vor sozialem Druck, Isolation, Lernproblemen und Exposition gegenüber belastenden Inhalten. Das Gesetz adressiert auch KI-Gefahren, einschließlich Deepfakes, schädlicher Chatbot-Ratschläge und Missbrauch persönlicher Daten durch Plattformen wie TikTok, Facebook, Instagram und X. Aktuelle EU-Rahmenwerke werden als unzureichend zum Schutz der Nutzer erachtet.

Die Gesetzgebung schlägt strenge Altersgrenzen vor: Soziale Medien verboten für Kinder 0-3, elternkontrollierte Konten erforderlich für 3-13, und "Einführungsaccounts" erlaubt für 13-15 mit Peer-Kontakt-Limits und Bildschirmzeit-Beschränkungen. Tech-Unternehmen müssen Mindestalter- und Safe-Design-Anforderungen einhalten, Verantwortung auf Plattformen statt Kinder verlagern. Der breite Geltungsbereich deckt KI-Dienste und Online-Gaming ab, um Zugang zum Schutz Minderjähriger zu beschränken. Implementierungsdetails bleiben ausstehend, während der Gesetzesentwurf auf finale Genehmigung wartet.