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ASCII-Schmuggel: neuer Spam-Trick

Ars Technica •
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Eine clevere Technik, die verwendet wird, um bösartige Prompts in Angriffen auf KI-Agenten zu verbergen, wurde von Spammern übernommen, um Filter auf E-Mail-Plattformen zu umgehen, die dazu dienen, unerwünschte Nachrichten in Massenkampagnen zu kennzeichnen. Die als ASCII-Schmuggel bekannte Technik erregte vor zwei Jahren Aufmerksamkeit, weil sie Prompt-Injectionen heimlicher machte. Bösartige Anweisungen werden nicht in gewöhnlichem Text geschrieben, sondern durch spezielle Unicode-Tags dargestellt.

Zum Beispiel spiegelt U+E0041 „A“ und U+E0061 spiegelt „a“. Der Block aus 128 Tags imitiert ASCII fast perfekt, aber die Zeichen sind für Computer lesbar und für Menschen fast unsichtbar. Anfang dieses Jahres sah Microsoft einen massiven Anstieg von Spam mit dieser Technik.

Anfang Februar stiegen die von Microsoft Defender for Office erkannten ASCII-Schmuggel-Signaturen von etwa 21.000 pro Tag auf über 1,3 Millionen. Innerhalb von vier Tagen stiegen die Erkennungen auf 2,5 Millionen, blieben monatelang bestehen und fielen Mitte Mai ab. Microsoft erklärte, dass Tag-Zeichen, da sie für Menschen unsichtbar sind, aber auf Textebene existieren, nützlich sind, um Schlüsselwörter zu verschleiern, bevor ein Detektor sie bewertet.

Die Absicht ist umgekehrt, aber der Mechanismus ist ähnlich, und die Verdachtsmomente des Benutzers werden nicht geweckt. Schlüsselentitäten: Unternehmen: Microsoft.