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UEFA und Concacaf fordern 10 Millionen Dollar für FIFA-Mitglieder

ESPN Soccer •
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Die Mitgliedsverbände der FIFA sollten nach einer erfolgreichen Weltmeisterschaft jeweils zusätzliche 10 Millionen Dollar (7,4 Millionen Pfund) aus ihren wachsenden Barreserven erhalten, sagten UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und Concacaf-Chef Victor Montagliani in einem Brief am Freitag an Präsident Gianni Infantino. In dem Brief heißt es, die FIFA sollte nach der Weltmeisterschaft über Barreserven von 6 Milliarden Dollar verfügen und könne sich eine solche „einmalige Freigabe“ leisten -- insgesamt 2,1 Milliarden Dollar für die 211 Verbände.

UEFA und Concacaf wollen Infantino entfernen -- entweder vor oder bei der FIFA-Präsidentschaftswahl im nächsten März --, nachdem sie im Juli eine globale Gegenreaktion gegen seinen Plan zum Verkauf der Weltmeisterschaft an Investoren unter der Führung von Joshua Kushner angeführt hatten. Die Forderung nach 10 Millionen Dollar Zahlungen ist eine klare Antwort auf Infantinos Angebot von 20 Millionen Dollar für jeden zur Unterstützung seines nun gescheiterten Projekts.

In dem Brief heißt es, die bereits zugesagte FIFA-Finanzierung -- 20 Millionen Dollar für jeden der 211 bis 2030 -- „würde vollständig wie bereits zugesagt fortgesetzt“. Ceferin und Montagliani sagten Infantino, sie wollten eine vollständige und unabhängige Analyse der FIFA-Finanzen vor einem Treffen am 15. Oktober in Zürich.

Die FIFA hat eine Frist bis zum 18. November für Kandidaten festgelegt, um in die Wahl einzusteigen, die vier Monate später in Rabat, Marokko, entschieden wird.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: UEFA, Concacaf, FIFA, ESPN, Associated Press | Personen: Gianni Infantino, Aleksander Ceferin, Victor Montagliani, Joshua Kushner, Jared Kushner, Donald Trump, Thomas Tuchel, Nasser al-Khelaifi | Orte: Zürich, Rabat, Marokko, Spanien, Portugal, Manhattan, Florida, New York, USA, Kanada, Mexiko, Karibik