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Arsenal WSL Titel-Durst: Squad Tiefe Segen oder Fluch?

ESPN Soccer •
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Arsenal hat seit sieben Jahren keinen Women's Super League Titel gewonnen, aber diese Saison fühlt sich nach einem Sommerumbau anders an. Manager Renée Slegers hat sieben neue Spieler hinzugefügt, darunter Torhüterin Misa Rodríguez, Innenverteidiger Élisa De Almeida, Außenverteidiger Ona Batlle, Mittelfeldspieler Georgia Stanway und Géraldine Reuteler sowie Stürmer Selina Cerci und Lisa Baum zusammen mit Isabella Damm. Abgänge sind langjährige Figuren Beth Mead, Katie Mc Cabe, Victoria Pelova, Laia Codina und Manuela Zinsberger.

Das neu zusammengestellte Team verfügt über beispiellose Tiefe und internationales Pedigree, theoretisch in der Lage, jeden Pokal zu gewinnen. Allerdings stellt diese Fülle Slegers eine einzigartige Management-Herausforderung: Die Balance zwischen Spielzeit, Egos und Erwartungen in einem Weltcup-Jahr, in dem Spieler Minuten wollen. Die Frage ist nicht mehr über Talent, sondern ob Slegers das Team effektiv managen kann.

Anfängliche Ergebnisse spiegeln die Probleme der letzten Saison wider: ein enges 1-0 gegen Brighton & Hove Albion und ein 0-0 gegen Crystal Palace offenbarten bekannte Probleme mit klinischer Abschlusspraxis und vorhersehbarem Aufbau. Nur Manchester City hat beide Eröffnungsspiele gewonnen, also sind Arsenals vier Punkte aus sechs Spielen nicht alarmierend. Doch die Beharrlichkeit alter Probleme trotz massiven Investments ist irritierend. Vier der Neuzugänge stehen bereits in der Startelf, Baum passte am schnellsten an.