HeadlinesBriefing favicon HeadlinesBriefing.com

Anleitung zum Bau eines Retro-Arcade-Automaten

Engadget •
×

Der Bau eines Retro-Arcade-Automaten beginnt mit der Wahl des richtigen Raspberry Pi, aber die eigentliche Herausforderung ist die Planung des Bedienfelds und des Gehäuses. Die erste Frage ist, welche Spiele Sie spielen möchten—frühe Titel wie Pac-Man und Galaga benötigen nur einen einfachen Joystick und Tasten, während Kampfspiele wie Street Fighter sechs Tasten pro Spieler erfordern, und Spiele wie Golden Tee benötigen einen Trackball oder Spinner. Überlegen Sie auch, wie viele Spieler Sie unterstützen möchten, da ein Zwei-Spieler-Setup schnell zu vier werden kann. Bevor Sie Holz schneiden, erstellen Sie einen Mockup des Bedienfelds aus Pappe, um das Layout zu testen—das ist eine kostengünstige Möglichkeit, Fehler zu vermeiden.

Für das Gehäuse selbst können Sie aus Sperrholz oder MDF bauen, ein Flachpaket-Kit kaufen oder ein vorhandenes Gehäuse umfunktionieren. Die Elektronik ist einfach: ein Display, Joysticks, Tasten, ein USB-Encoder, ein Computer, Speicher, Lautsprecher und Netzteil. Für den Computer ist ein Raspberry Pi 5 (2GB-Modell kostet $65) hervorragend für klassische Spiele, aber wenn Sie neuere Systeme emulieren möchten, ziehen Sie einen alten Desktop oder Mini-PC mit besserer Grafik in Betracht.

Zu den Softwareoptionen gehören Recalbox, Batocera und Emulation Station, die alle eine benutzerfreundliche Oberfläche bieten. Beachten Sie, dass der Raspberry Pi 5 aktive Kühlung benötigt und keinen 3,5-mm-Audioanschluss hat, planen Sie also einen Kühlkörper oder Lüfter und USB-Audio ein. Schließlich summieren sich die Kosten: Ein einfaches Bartop-Gehäuse-Kit kostet etwa $130, ein Zwei-Spieler-Bedienfeld-Kit $45 und ein Lautsprecher-Kit $30, also planen Sie Ihr Budget.

Mit sorgfältiger Planung können Sie einen großartigen Arcade-Automaten bauen, ohne zu viel auszugeben.