Ein YouTuber hat einen CT-Scan des Scharniers des iPhone Duo durchgeführt und dabei herausgefunden, wie es funktioniert und welche Grenzen es hat. Eine der Überraschungen bei der Vorstellung des iPhone Duo war, dass es nicht einfach nur ganz geöffnet oder ganz geschlossen sein sollte. Stattdessen hat Apple es so konstruiert, dass es in vielen verschiedenen Winkeln unterschiedliche Funktionen bietet.
Laut Tests von HTX Studio auf YouTube kann das iPhone Duo zwischen 15 und 145 Grad geöffnet bleiben. Wird es unter 15 Grad gehalten, schnappen Magnete es zu. Ebenso schnappt der Bildschirm bei mehr als 145 Grad vollständig auf.
Apple hat erklärt, dass das Scharnier fast 100 Komponenten enthält. Ein CT-Scan zeigt, dass diese auf sechs Bereiche konzentriert sind. Zwei liegen an den äußeren Rändern und sind mit einer zentralen Welle verbunden. Ein weiterer Bereich ist eine Reihe von Zahnrädern, die dafür sorgen, dass sich beim Drehen einer Seite des Geräts auch die andere dreht, sodass beide Seiten unabhängig davon synchron bleiben, wo man es hält. Wichtig für das Design sind zwei weitere Bereiche oberhalb und unterhalb der Mitte, eine Kombination aus Federn und Nocken, die sich je nach Bildschirmwinkel gegenseitig stützen oder entgegenwirken. Ist das Telefon ganz geöffnet, greifen die Nocken ineinander, während die Federn gegen sie drücken und der Drehung widerstehen. Beim Falten komprimieren die Nocken die Federn, und die entstehende Reibung überwindet das Eigengewicht des Telefons.
Der letzte Bereich liegt in der Mitte und scheint keine beweglichen Teile zu haben. Hier verlaufen die flexiblen Kabel, die die beiden Seiten des iPhone Duo verbinden, ungehindert hindurch. Das Scharnier besitzt zudem an seiner breitesten Stelle einen Biegeraum von 3,85 mm, was etwa im Bereich anderer Faltgeräte liegt und dazu beiträgt, die Falzsichtbarkeit zu begrenzen.
Quelle: AppleInsider · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing