Nach einem Jahr Nutzung ist die Apple Vision Pro mit M5 weiterhin ein starker Performer, auch wenn sich sonst kaum etwas an der Plattform verändert hat. Der Tester stellt fest, dass das Headset selbst beim gleichzeitigen Betrieb von zehn Safari-Tabs, Drafts, Music und Social-Apps keinerlei Anzeichen von Überlastung zeigt, selbst wenn visionOS 27 im Hintergrund läuft. Die Leistung des M5-Chips ist eindeutig die größte Stärke des Geräts.
Bei der Software sieht es weniger erfreulich aus. Seit dem letzten Test sind von Apple Creator Studio keine neuen Vision-Pro-Apps erschienen, von Apple angebotene iPad-Apps wurden nicht nativ umgesetzt, und die einzige neue App ist die mit visionOS 27 eingeführte Siri-KI-App. Entlassungen haben die Teams für Spiele und immersives Video getroffen, sodass die meisten Vision-Pro-spezifischen Inhalte externen Studios und Entwicklern überlassen bleiben. Der Preis ist wegen KI-bedingter RAM-Engpässe außerdem auf 3.699 $ gestiegen, und Berichten zufolge ist der neue Apple-CEO John Ternus kein Fan des Produkts.
Dennoch glaubt der Tester nicht, dass Apple das Gerät aufgegeben hat. Es wird weiterhin in begrenzter Stückzahl verkauft, treue Nutzer lieben es, und neue Apps entstehen, wenn auch langsam. Die Hardware selbst bleibt unübertroffen, kein konkurrierendes Headset kommt auch nur annähernd heran.
Das Fazit des Tests lautet, dass die Plattform stagniert, aber noch nicht am Ende ist. Vorerst steht die Vision Pro als bemerkenswerte technische Leistung da, deren Zukunft von der Unterstützung durch Entwickler und Apples anhaltendem Engagement abhängt.
Quelle: AppleInsider · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing