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Trumps Venezuela-Ölplan: keine schnelle Benzinpreissenkung

Wall Street Journal US Business •
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Der Plan des Präsidenten, die Ölförderung aus Venezuela zu erhöhen, geht mit erheblichen Unsicherheiten einher, und es ist unklar, ob er den Amerikanern, die an der Zapfsäule mit hohen Preisen konfrontiert sind, rechtzeitig Entlastung bringen würde. Selbst wenn US-Unternehmen erweiterten Zugang zu venezolanischem Rohöl erhalten, könnten mehrere Faktoren jede kurzfristige Auswirkung auf die Benzinkosten begrenzen.

Die venezolanische Ölförderung ist im vergangenen Jahrzehnt aufgrund von Unterinvestition, Sanktionen und Missmanagement staatlicher Betriebe stark zurückgegangen. Eine Wiederbelebung der Förderung auf Niveaus, die das globale Angebot nennenswert beeinflussen, würde Milliarden Dollar an neuen Investitionen und Jahre der Arbeit erfordern, nicht Wochen. Raffinerien an der Golfküste sind auch auf spezifische Rohölsorten konfiguriert, was bedeutet, dass venezolanisches Öl nicht einfach andere Importe ohne Anpassungen ersetzen kann.

Die Logistik stellt ein weiteres Hindernis dar, da sich ein Großteil der venezolanischen Infrastruktur weit von den wichtigsten Schifffahrtskanälen befindet und Lagereinrichtungen umfangreiche Reparaturen benötigen könnten. US-Produzenten, die die US-Förderung auf Rekordniveaus getrieben haben, haben auch signalisiert, dass sie die Förderung nicht dramatisch ausweiten werden, da Investoren derzeit Kapitaldisziplin und Aktienrückkäufe über aggressiver Expansion fordern.

Analysten merken an, dass die globalen Ölmärkte zum Eintritt in 2026 hin überversorgt bleiben, was die Großhandelspreise unabhängig von der venezolanischen Politik moderat halten könnte. Für Autofahrer, die die Zapfsäulenpreise beobachten, könnte der praktische Effekt der venezolanischen Ölstrategie der Regierung in absehbarer Zukunft minimal bleiben.