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Friedensgespräche zur Paramount-Fusion

Wall Street Journal US Business •
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Kalifornien und elf weitere Bundesstaaten haben im Juli Klage eingereicht, um die 81 Milliarden Dollar teure Fusion von Paramount mit Warner Bros. Discovery aus Kartellgründen zu verhindern. Paramount wird am Montag mit kalifornischen Beamten zusammentreffen, um Friedensgespräche einzuleiten.

Die Beamten argumentieren, dass die Kombination zu viel Macht im Film- und Kabelfernsehbereich konzentriert. Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien, Rob Bonta, bevorzugt Lösungen im Vorstand, verlangt aber strukturelle Maßnahmen vor weiteren Diskussionen. Der Deal vereint Paramount+ und HBO Max und gibt CEO David Ellison die Kontrolle über CNN, Cartoon Network und CBS.

Paramount warnt, dass das Unternehmen bis zum 1. Oktober von Kalifornien nach Tennessee umsiedeln könnte, falls die Gespräche scheitern. Gewerkschaften drängen auf eine Lösung, während Paramount betont, dass die Transaktion gegen Netflix und Disney konkurrieren soll.

Internationale Aufsichtsbehörden haben den Vorgang genehmigt. US-Richterin Araceli Martínez-Olguin hat die Kartellschutzverhandlung für den 2. März angesetzt.

Ellison behauptet, die Einwände der Bundesstaaten seien politisch motiviert. Paramount treibt unter zunehmendem Branchendruck weiterhin eine schnelle Einigung voran.