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Anleiheverkauf pausiert, Aktien seitwärts, Yen-Intervention im Fokus

Wall Street Journal Markets •
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Die Aktienmärkte bewegten sich im frühen europäischen Handel seitwärts, da Anleger nach dem starken Anstieg des japanischen Yen gegenüber dem Dollar auf weitere Währungsinterventionen achteten. Der japanische Yen wertete deutlich auf, was Spekulationen auslöste, dass japanische Behörden eingreifen könnten, um übermäßige Volatilität einzudämmen. Händler beobachteten den Devisenmarkt genau, da jede offizielle Maßnahme wahrscheinlich auf globale Aktien und Anleihen durchschlagen würde.

In den USA eröffneten der S&P 500 und der Nasdaq gemischt, was Vorsicht vor wichtigen Wirtschaftsdatenveröffentlichungen widerspiegelte. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen gab leicht nach und pausierte einen jüngsten Ausverkauf, der die Kreditkosten in die Höhe getrieben hatte. Analysten führten die Stabilisierung des Anleihenmarktes auf veränderte Erwartungen an die Fed-Politik zurück, doch Unsicherheit blieb vor dem nächsten FOMC-Treffen bestehen.

Europäische Aktien veränderten sich kaum, der Stoxx 600 verharrte nahe der Nulllinie. DAX und CAC 40 zeigten moderate Gewinne, gestützt durch Energiewerte bei steigenden Rohölpreisen. Der FTSE 100 hinkte hinterher, belastet durch Schwäche im Bergbau- und Rohstoffsektor. Marktteilnehmer wogen weiterhin geopolitische Spannungen, Währungsschwankungen und die Aussichten für das globale Wachstum ab.