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Masern-Todesfälle Pennsylvania: Verwirrung

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Die Vereinigten Staaten haben in diesem Jahr 2.777 bestätigte Masernfälle verzeichnet — die höchste Zahl dieses Jahrhunderts. Der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, kündigte zwei mit Masern assoziierte Todesfälle an, die ersten in diesem Jahr, doch widersprüchliche Informationen kamen schnell vom Gesundheitsministerium von Pennsylvania, dem Leichenbeschauer des Lancaster County, den Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention und Robert F. Kennedy Jr., dem Minister für Gesundheit und menschliche Dienste.

Der Streit drehte sich darum, ob Masern die Todesfälle direkt verursacht hatten. Das Büro des Leichenbeschauers meldete nur einen Fall, der ein Neugeborenes betraf, das positiv auf Masern getestet wurde, wobei die unmittelbare Todesursache als Milzriss angegeben war. Masern wurden als mitwirkender Faktor vermerkt, aber der Leichenbeschauer erklärte später, er glaube nicht, dass Masern eine Rolle gespielt hätten. Beamte des Bundesstaates beschrieben beide Personen als ungeimpft, obwohl eines ein Neugeborenes war, das für eine Impfung nicht in Frage kam.

Gouverneur Shapiro betonte, die Todesfälle seien vermeidbar gewesen, und kritisierte Anti-Impf-Botschaften. Seine Äußerungen stießen jedoch auf Kritik wegen fehlenden Kontexts. Die mangelnde Koordination zwischen staatlichen und lokalen Behörden nährte Zweifel und Verwirrung und untergrub das Vertrauen der Öffentlichkeit während einer kritischen Gesundheitskrise.