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EZB erhöht Zinsen auf 2,5%

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Die EZB hat am Donnerstag die Zinsen auf 2,5 % angehoben, den höchsten Stand seit über einem Jahr, während die Beamten versuchen, die Inflation durch den Mittlerost-Konflikt zu bremsen. Die Entscheidungsträger haben ihren Schlüsselzins um einen Viertelpunkt angehoben und dabei auf den Einfluss des Konflikts auf die globalen Energiepreise verwiesen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde sagte bei einer Pressekonferenz in Berlin, der Konflikt treibe weiterhin Inflationsdruck.

Die EZB hat ihre Prognosen moderat nach oben korrigiert und prognostiziert, dass die Inflation bis 2028 über ihrem Ziel von 2 % bleiben wird. Auch die Wachstumsprognosen für dieses und das nächste Jahr wurden aufgrund der besseren als erwarteten Wirtschaftsresilienz nach oben korrigiert. Die Aussichten bleiben jedoch hochgradig unsicher.

Händler erwarten, dass die EZB die Zinsen für den größten Teil des Jahres stabil hält und sie dann zweimal im Mitteljahr 2027 anhebt. Währenddessen reagieren globale Anleihemärkte auf die steigende Inflation, wobei der Brent die Marke von 100 Dollar pro Barrel überschritten hat und die europäischen Gaspreise seit Beginn des Konflikts mehr als verdoppelt haben. Die Teuerungsrate der Eurozone stieg im August auf 3,3 %, hauptsächlich aufgrund höherer Energiekosten.

Zwar wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,6 %, aber Sorgen um Winter-Gasmangel und hohe Heizkosten bestehen weiterhin. Die EZB hält sich für gut aufgestellt, um die wirtschaftliche Unsicherheit zu bewältigen.