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Zurich und Allianz sehen sich der Exposure durch Radiant World gegenüber

Financial Times Companies •
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Zurich und Allianz haben Trade-Credit-Versicherungen abgeschlossen, die Verluste bei Transaktionen im Zusammenhang mit dem Eisenerzhändler Radiant World abdecken, was die Versicherer möglicherweise einem weiteren mutmaßlichen Betrugsfall aussetzt. Radiant, gegründet von Pinkesh Nahar, sieht sich in Großbritannien und Singapur mit Gerichtsklagen von Gläubigern wegen angeblich betrügerischer Dokumentation konfrontiert. Sowohl Radiant als auch Nahar bestreiten Fehlverhalten.

Zurich hat Radiant gegen Nichtzahlung durch mehrere Gegenparteien einschließlich Glencore versichert, mit einer Deckung im zweistelligen Millionenbereich. Glencore, einer der größten Gegenparteien von Radiant, hat Radiants Behauptungen über eine tiefere Partnerschaft als "grundlos" bezeichnet. Allianz Trade, eine Tochtergesellschaft des deutschen Versicherers, hat ebenfalls Radiant versichert, jedoch mit einer geringeren Gesamtexposition.

Die Trade-Credit-Versicherung ist ein lukratives Nischenfeld geworden, steht aber nach hochkarätigen Zusammenbrüchen mit Betrugsvorwürfen unter Beobachtung. Policen decken typischerweise Kundenausfälle oder Insolvenz ab, schließen jedoch einige Betrugsverluste aus, obwohl Gerichte manchmal trotz Betrug Zahlungen verlangt haben. Zurich wehrt sich in London gegen eine Klage in Höhe von 400 Millionen Dollar vom Verwalter von Greensill Capital über Policen, die mit den Unternehmen von Sanjeev Gupta in Verbindung stehen. Allianz Trade war ebenfalls der Insolvenz der First Brands Group ausgesetzt. Zurich erklärte, sie habe "keine wesentliche Exposure gegenüber Radiant World".

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Zurich, Allianz, Allianz Trade, Radiant World, Glencore, Greensill Capital, First Brands Group | Personen: Pinkesh Nahar, Sanjeev Gupta, Ortenca Aliaj | Orte: Großbritannien, Singapur, London