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Evonik lehnt BASF-Übernahmeangebot von 10,3 Mrd. Euro ab

Financial Times Companies •
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Evonik hat ein Übernahmeangebot von 10,3 Mrd. Euro von ihrem deutschen Rivalen BASF abgelehnt, was eine potenzielle Übernahmeschlacht amid Konsolidierungsdruck in der europäischen Chemieindustrie ausgelöst hat, die derzeit Schwierigkeiten hat. BASF mit Sitz in Ludwigshafen bot etwa 22,15 Euro pro Aktie an, ein Aufschlag von nahezu 29 Prozent, doch Evonik erklärte, das Angebot sei zu niedrig für formelle Verhandlungen. Laut Bloomberg-Daten würde das Angebot Evonik einen Unternehmenswert von etwa 14,2 Mrd. Euro verleihen.

Der BASF-CEO Markus Kamieth verfolgt den Deal, um einen Deutschland-basierten Champion mit kombinierten Umsätzen von 74 Mrd. Euro zu schaffen, der besser mit chinesischen Konkurrenten wie Sinopec und amerikanischen Wettbewerbern wie Dow konkurrieren kann. Allerdings könnte jede Fusion zu Arbeitsplatzabbau und Vermögensverkäufen führen. Die Position der RAG-Stiftung, die 44 Prozent an Evonik hält, wird entscheidend dafür sein, ob ein Deal zustande kommt.

Der RAG-Aufsichtsrat umfasst Hendrik Wüst, Lars Klingbeil, Katherina Reiche und Michael Vassiliadis, den Vorsitzenden der IGBCE-Gewerkschaft, der sich aus Übernahmeentscheidungen zurückgezogen hat. Vassiliadis warnte, dass eine Kombination aus BASF und Evonik die Arbeiter nicht einfach dadurch vorteilhaft stellen würde, dass ein größeres Unternehmen entsteht, und forderte Zusagen hinsichtlich Investitionen und der Zukunft der Standorte.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Evonik, BASF, RAG-Stiftung, Sinopec, Dow, IGBCE | Personen: Markus Kamieth, Claus Rettig, Hendrik Wüst, Lars Klingbeil, Katherina Reiche, Michael Vassiliadis | Standorte: Ludwigshafen, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Europa