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EU-Wettbewerbschef unterstützt Fusionschampions

Financial Times Companies •
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Der Generaldirektor Wettbewerb der EU, Anthony Whelan, sagte, Antitrust-Regeln und Industriepolitik könnten sich gegenseitig stärken, während Europa versucht, die Wettbewerbsfähigkeit wiederzubeleben. In einem Interview mit Barbara Moens wies Whelan die Idee zurück, dass beide grundsätzlich im Widerspruch stehen, und verglich die wahrgenommene Rivalität mit dem Farmer und Cowman in 'Oklahoma!'. Er signalisierte eine größere Bereitschaft, große Unternehmensfusionen zu genehmigen, um 'die Schaffung von Champions, einschließlich europäischer Champions, zu ermöglichen', und verwies auf aktualisierte Kommissionsrichtlinien, die Skalierung und Resilienz betonen.

Whelan hob staatliche Beihilfen für Forschung, Innovation und Energiemärkte als vital für die industrielle Erholung hervor. Er wies auch auf die Rolle der Wettbewerbspolitik bei der Bewältigung übermäßiger Abhängigkeiten von China bei Erneuerbare-Energie-Ausrüstung hin und verwies auf die Vorschrift über ausländische Subventionen (FSR), die ausländisch subventionierte Unternehmen von EU-Beschaffung und Fusionen ausschließt. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera unterstützte diese Sichtweise auf einer OECD-Konferenz in Paris und erklärte, Brüssel müsse 'nicht zwischen Wettbewerb und Wettbewerbsfähigkeit wählen', sondern brauche 'Wettbewerb, der die Wettbewerbsfähigkeit verbessert'.

Die Haltung kommt angesichts des Drucks von Unternehmen und EU-Führern, europäische Unternehmen beim Skalieren gegenüber amerikanischen und chinesischen Rivalen zu helfen. Schlüsselentitäten: Unternehmen: Europäische Kommission, OECD | Personen: Anthony Whelan, Barbara Moens, Teresa Ribera | Orte: Brüssel, Paris, Europa, China, Österreich.