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75-Milliarden-Dollar-Zufluss von 'Hot Money' nach Türkei

Bloomberg Markets •
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Der Zufluss von Geld in türkische Lira-Assets verwirrt Entscheidungsträger, die abwägen, wie sie spekulative Kurzzeitströme eindämmen können, ohne die wichtige Währungssupport zu ersticken. Ausländer haben geschätzt 75 Milliarden Dollar in hochverzinsliche Währungderivate und Geldmarktfonds gepumpt, angezogen durch die 37% Referenzzinsrate der Türkei, eine der höchsten der Welt. Diese Ströme sind Teil des Carry-Tradings, bei dem Investoren günstig im Ausland leihen und dort investieren, wo die Renditen höher sind.

Die schnellen Zuflüsse haben in den letzten Monaten den Kurs der türkischen Lira stabilisiert, aber Entscheidungsträger sind besorgt über die Risiken dieses 'Hot Money', das schnell umkehren kann, wenn sich globale Bedingungen ändern oder die türkischen Zinsen fallen. Entscheidungsträger stehen vor der schwierigen Aufgabe, ausländischen Kapitalzufluss zu attrahieren, um die Währung zu stützen, und gleichzeitig destabilisierende Abflüsse zu vermeiden.