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Trumps Preispolitik könnte globalen Medikamentenzugang verringern

Bloomberg Markets •
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Laut einer neuen Studie könnten die Bemühungen der Trump-Regierung, die Arzneimittelpreise des Medicare an die Preise anderer wohlhabender Nationen anzugleichen, Pharmaunternehmen dazu verleiten, ihre Preise im Ausland zu erhöhen oder sich von Märkten zurückzuziehen. Forscher des Brigham and Women's Hospital stellten fest, dass bei etwa 75 % der 195 analysierten patentierten Medikamente — die 87,9 Milliarden US-Dollar an Medicare-Ausgaben im Jahr 2024 ausmachen — Unternehmen durch die Senkung der Medicare-Preise in den USA mehr Umsatz verlieren würden, als sie in den günstigeren Referenzländern verdienen, die als Vergleichsmaßstäbe dienen. In The Lancet veröffentlichte Studie warnt, dass Pharmaunternehmen die Preise in bestimmten Ländern erhöhen oder vollständig von Märkten abziehen könnten.

Astellas Pharma Inc. soll angesichts von Bedenken hinsichtlich Trumps Preispolitik einen höheren Preis für ein neues Augenmedikament in Japan erzielt haben, während Chris Viehbacher, CEO von Biogen Inc., erklärte, das Unternehmen plane, sein Medikament gegen postpartale Depression Zurzuvae nur in wenigen europäischen Märkten auf den Markt zu bringen. Roche Holding AG hat angedeutet, dass sie eine nicht zugelassene Brustkrebspille in der Schweiz möglicherweise nicht einführen wird. Die Analyse schätzt, dass die Angleichung der Medicare-Preise an internationale Vergleichswerte in zwei Pilotprogrammen 11,6 Milliarden US-Dollar einsparen könnte, doch diese Zahl sinkt auf 3,3 Milliarden US-Dollar, wenn 17 Unternehmen mit separaten Preisabkommen mit dem Weißen Haus Ausnahmen erhalten.