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UCI führt GPS-Tracker bei Rennen ein

BBC Sport •
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Der Weltradsportverband UCI hat vorgeschlagen, bei allen Rennen GPS-Tracker einzuführen, um die Position der Fahrer jederzeit zu bestimmen. Der Plan kommt Wochen nach dem Tod des Briten Fin Tarling, der bei der Volta a Portugal mit einem Transporter kollidierte, der auf die Strecke geraten war, während er allein fuhr.

Bei einem Treffen am Hauptsitz in Aigle, Schweiz, betonte der Professional Cycling Council (PCC) der UCI die dringende Notwendigkeit eines speziellen Sicherheitssystems, das die Echtzeit-Ortung von Fahrern und Fahrzeugen bei allen professionellen Straßenradsport-Events ermöglicht, beginnend mit denen der UCI World Tour und der UCI Women's World Tour. Die Tracker wurden bereits bei den UCI-Straßenweltmeisterschaften im letzten Jahr in Kigali, Ruanda, eingesetzt, nach dem Tod der 18-jährigen Muriel Furrer.

Quellen sagten gegenüber BBC Sport, dass die Position der Fahrer während der Rennen ein großes Problem sei, da einige Teams den Kontakt zu den Fahrern völlig verlieren, bis diese am Ende der Etappen ankommen, die mehr als 200 km betragen können. Weitere Sicherheitsvorschläge umfassten die Standardisierung der Barrierensicherheit in den letzten Metern der Etappen, wo Fahrer einem größeren Risiko von Hochgeschwindigkeitsstürzen ausgesetzt sind, insbesondere bei Massensprints.

Alle Vorschläge müssen vom Exekutivkomitee der UCI genehmigt werden, das nach einem weiteren Treffen des PCC zusammenkommen wird. Weitere Vorschläge umfassten die mögliche Neugestaltung der Gesamtstruktur des Radsports, wobei viele Interessengruppen seit Jahrzehnten Reformen fordern.