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Newcastle: Jaissle wütend nach Leeds-Niederlage

BBC Sport Football •
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Die Spieler von Newcastle United hatten zuvor schon einen unzufriedenen Matthias Jaissle im Training erlebt, doch der Cheftrainer wurde nach einer 4:1-Niederlage in Elland Road besonders deutlich. "Im Raum herrschte völlige Klarheit darüber, dass die Lernkurve wirklich schnell sein muss", sagte Jaissle. Selbst während einer Serie von fünf unbesiegten Spielen gab es die Erkenntnis, dass dies nach dem großen Sommerumbruch "immer ein laufendes Projekt sein würde". Newcastle wechselte von einer der erfahrensten Premier-League-Aufstellungen der letzten Saison zur zweitjüngsten.

Die Art der ersten Niederlage erschütterte dennoch. Viel wird daraus gelernt werden, wie Jaissles Team am Samstag gegen das formstarke Hull City reagiert. "Wenn man in den Zweikämpfen härter, aggressiver, schärfer und gieriger ist, zweite Bälle zu sammeln, dann wird das automatisch ein riesiger Schritt sein", sagte er. Jaissle wurde drei Wochen vor Saisonbeginn überraschend geholt, nachdem Eddie Howe zurückgetreten war.

Verletzungen von Dan Burn, Joelinton, Anthony Elanga und William Osula haben kaum geholfen. Kein Team hat mehr Schüsse zugelassen (76), während Newcastle im Schnitt nur etwas mehr als drei aufs Tor pro Spiel bringt. Sie taten sich gegen ein aggressives Leeds schwer, noch bevor Nico Gonzalez in der 19.

Minute mit einer Gehirnerschütterung vom Platz ging. Vertikaler Fußball ist Jaissles Markenzeichen, doch zu oft schlug Newcastle den Ball nach vorne zu Yoane Wissa und Matias Fernandez-Pardo. Leeds' drei Innenverteidiger waren in der Überzahl gegen das Duo und Newcastle wurde im Mittelfeld umzingelt.

Das mutlose Newcastle verlor 56% der Zweikämpfe in der ersten Halbzeit und die Verteidiger Malick Thiaw und Sven Botman wurden von Dominic Calvert-Lewin, der zweimal traf, eingeschüchtert. Eine Warnung kam, als Newcastle die Intensität von Bournemouth nicht erreichte und nach 35 Minuten 0:2 zurücklag. Jaissle betonte, seine "Grundlagen" seien "nicht verhandelbar" und wie Spieler einen verlorenen Zweikampf persönlich nehmen müssten.

Er verbrachte die Busfahrt nach Hause damit, in die Details einzutauchen. Doch so wie er nach positiven Ergebnissen nicht zu hoch flog, hat er nach einem Rückschlag auch nicht emotional die Grundfesten eingerissen, wie Zlatko Junuzovic erklärte. "Sie analysierten die Situation und nahmen, wo nötig, ein oder zwei Anpassungen vor, aber nichts Drastisches", sagte er über ihre Zeit in Österreich.