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Meta-Manager in Torrent-Klage enttarnt

Hacker News •
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Seit über einem Jahrzehnt nutzen Urheberrechtsinhaber US-Bundesgerichte, um anonyme Bit-Torrent-Nutzer zu enttarnen. Der Erwachsenenfilmproduzent Strike 3 Holdings hat dies zu einer eigenen Branche gemacht und reicht jedes Jahr Tausende von John-Doe-Klagen ein. In den meisten dieser "John Doe"-Fälle fordert das Unternehmen den Internetanbieter per Vorladung auf, den Namen des Abonnenten preiszugeben, bietet dem mutmaßlichen Piraten einen Vergleich an, der den Fall effektiv beendet. Dieser Prozess wiederholt sich immer wieder.

Letzten Sommer nahm das Unternehmen ein viel größeres Ziel ins Visier. Zusammen mit Counterlife Media verklagte Strike 3 Meta und beschuldigte den Technologieriesen, Tausende seiner Filme über Bit Torrent heruntergeladen zu haben, um KI-Modelle zu trainieren. Mit 2.973 Filmen auf dem Spiel könnte der Fall bis zu 446 Millionen Dollar wert sein. Dieser Millionen-Dollar-Fall kollidiert nun mit einer der routinemäßigen "John Doe"-Klagen von Strike 3. Laut einem letzten Woche eingereichten Antrag ist ein anonymer Pirat hinter einer privaten AT&T-Verbindung ein leitender Angestellter der Reality-Labs-Abteilung von Meta, die die Quest-VR-Headsets entwickelt.

Der John-Doe-Fall begann im März, als Strike 3 beim selben kalifornischen Bundesgericht eine Beschwerde gegen den Abonnenten der IP-Adresse 162.192.7.34 einreichte. Im April gewährte die Richterin Virginia K. De Marchi eine Vorladung an AT&T und stellte fest, dass der Name nicht öffentlich bekannt gegeben werden sollte. Nachdem AT&T die Informationen weitergegeben hatte, sagt Strike 3, dass seine Untersuchung ergeben habe, dass der Abonnent ein leitender Angestellter der Reality-Labs-Abteilung von Meta ist. Unter Berufung auf sein LinkedIn-Profil stellt das Unternehmen fest, dass er mehr als ein Jahrzehnt bei Facebook und Meta gearbeitet hat. Der Name und die Position des leitenden Angestellten sind geschwärzt.

Strike 3 argumentiert jedoch, dass dies kein gewöhnlicher Hauspirat ist, und nutzt den Zeitpunkt der Downloads als Beweis. Am 20. März 2025 sendete der General Counsel des Pornoproduzenten erstmals eine E-Mail an Metas Anwälte mit forensischen Beweisen für Bit-Torrent-Aktivitäten auf den Unternehmens-IP-Adressen des Technologieriesen. "Nur Stunden später registrierte Strike 3 erstmals eine Bit-Torrent-Rechtsverletzung auf