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Tod von Yayoi Kusama im Alter von 97 Jahren

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Die avantgardistische Künstlerin und Kulturmedaillen-Empfängerin Yayoi Kusama ist am 14. Oktober in einem Tokioter Krankenhaus an Multiple-Organversagen gestorben. Sie wurde 97 Jahre alt.

Ursprünglich aus Nagano. Die Trauerfeier fand mit nahen Verwandten statt, es ist geplant, später eine Abschiedszeremonie abzuhalten. Seit 1957 in den USA ansässig, bis 1973 hauptsächlich in New York aktiv.

Durch Straßenperformances, bei denen nackte Männer und Frauen mit Punkten bemalt wurden, wurde sie berühmt als "Königin der Happening". Ihre Markenzeichen – unzählige Punkte und Netzwerk-Muster – stammen aus Halluzinationen, mit denen sie seit der Kindheit zu kämpfen hatte. Man geht davon aus, dass sie begann zu malen, um Angst und Angstgefühle zu entfliehen.

Neben Gemälden und Drucken kündigte sie vielfältige Werke an, wie "Soft Sculptures" aus weichem Stoff gefüllt, und die "Kürbis"-Installation in Kagawa auf Naoshima. Teilnahme an der Venedig-Biennale 1993 als japanische Vertreterin, und 1998 Einzelausstellung im Museum of Modern Art in New York. Seit den 1990er Jahren hat die Wertschätzung für ihre Arbeit sowohl national als auch international zugenommen, und zwischen 2011 und 2012 führten große Museen in Europa und den USA große Retrospektiven durch.

Das Werk "Kürbis" von Yayoi Kusama, Oktober 2022, Kagawa, Naoshima.